Meine ersten Stiche an der Nähmaschine

Heute möchte ich euch erzählen, wie meine ersten Stiche mit der Nähmaschine so waren. Inzwischen bin ich schon etwas geübter und das geradeaus Nähen fällt mir nicht mehr schwer. Mehr dazu allerdings gleich. 😉

Puh, was soll ich sagen. Am besten fange ich von vorne an …
Bis vor ein paar Monaten wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass ich mal meine eigenen Kleider nähen würde. Ich hatte zwar in der 6. Klasse ein halbes Jahr Nähmaschinenunterricht, aber sagen wir mal, das ist schon seeehr lange her. Zudem kann ich mich ganz gut daran erinnern, dass die Handschuhe, die wir nähen mussten, nachher nicht ganz passten.
Jahre später starte ich einen zweiten Versuch. Diesmal mit Unterstützung von Miriam. Aus einem ganz einfachen Grund, ich bin der Meinung, wenn man etwas entwickeln möchte, muss man sich auch mit der Umsetzung befassen. Die Gefahr, sich in Unmögliches zu verrennen, ist ansonsten relativ hoch.
Aus dem gleichen Grund habe ich mir von Angelika die Grundlagen des Rapportierens zeigen lassen. Aber zurück zum Nähen, die rapportierten Muster liegen schließlich in Form von Stoffen schon vor mir.

Getreu der Aussage meiner Oma – „Schätzchen, lerne erst mal geradeaus zu nähen!“ – war mein erstes Stück ein Halstuch. Unter Miriams Anleitung habe ich gebügelt, abgesteckt, genäht, gewendet, gebügelt und zuletzt wieder genäht und ein letztes Mal gebügelt. Okay, es waren auch ein, zwei „wieder Auftrennen“ und neu nähen dabei. Es ist gar nicht so einfach, wie es aussieht und wenn mal die Maschine mit einem durchgeht und der Faden sich irgendwie verheddert, heißt es eben auftrennen und die ganze Seite neu nähen.

Es klingt vielleicht komisch, aber ich habe mich wie Bolle gefreut, dass ich es geschafft habe, zwei Stoffquadrate mit vier Nahtkanten zusammen zu nähen. Trotz kleineren Rückschlägen hat es mir sehr viel Spaß gemacht, zu sehen, wie aus einem Stück Stoff ein Tuch entsteht. Nicht irgendein Tuch, sondern ein Halstuch für meinen Vater. Es soll ein kleines Dankeschön sein, dass er von Anfang an an uns geglaubt hat und uns durch seine Unterstützung ermöglicht hat, unsere Ideen auch in die Realität umzusetzen.

Ihr fragt euch vielleicht, warum gerade ein Halstuch und warum freut man sich darüber. Meinen Vater machen so ein paar äußere Erkennungsmerkmale aus. Neben seinem Vollbart und der kreisrunden Sonnenbrille trägt er, schon seit ich denken kann, ein rotes Halstuch mit weißen Punkten. Da liegt es Nahe, ihm sein ganz eigenes trees II collection Halstuch zu schenken.

Dieses Wochenende hat er seinen 60. Geburtstag gefeiert und ich habe ihm im Namen von trees II sein Halstuch überreicht. Er hat sich riesig darüber gefreut, auch wenn er darum gebeten hat es bei 35 °C nicht tragen zu müssen. 😉 Allerdings haben Maxi und ich es uns nicht nehmen lassen unsere Kleider auszuführen.

Habt ihr schon Erfahrungen mit dem Nähen an der Nähmaschine oder steht ihr wie ich noch ganz am Anfang? Schreibt mir gerne eure Erfahrungen. Vielleicht habt ihr sogar den einen oder anderen Tipp für mich? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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